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13.03.2017, 17:01
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Onlinearchiv alte Schriften

Warum gibt es noch kein Onlinearchiv von alten Schriften für jedermann? Die Urtexte bzw. die ältesten Kopien im Original sollten online zur Verfügung stehen - zur Neuinterpretation oder einfach zum Beweis, dass es sie gibt.

Einmal die heiligen Schriften, die religiösen Schriften wie z.B.
  • die Bibel (Christentum)
  • die Veden, die Upanishaden (Hinduismus)
  • die Tora, der Talmud (Judentum)
  • der Tripitaka (Buddhismus)
  • Laozis Daodejing (Daoismus)
  • der Koran (Islam)
  • etc.
Oder auch antike Schriftsätze z.B.
  • Pyramidentexte, Stelenbeschriftungen, Totenbücher etc.
  • "Nachrichten von Ägypten und seinen Wundern" von Ibrahim Ben Wasif Sah Al-Katib (arabischer Chronist)
  • "Hitat" des Geographen und Historikers Taki ad-Din Ahmed ben Ali ben Abd al-Kadir ben Muhammed al Makrizi (1362-1442)
  • die äthiopischen/abessinischen und slawischen Henoch-Bücher
  • Die Geschichte Ägyptens von Manetho (Mitte des 3. Jahrhundert v. Chr.)
  • Werke des Geschichtsschreibers Diodor von Sizilien / Diodorus Siculus (1. Jahrhundert v. Chr.)
  • Historien von Herodot (484 v. Chr., † 425 v. Chr)
  • Mesoamerikanische Codices, z.B. Tro- Cortesianus auch bekannt als Madrid Codex, Dresdner Codex
  • Popol Vuh oder Buch des Rates
  • etc.


Das Online-Archiv müsste wie Wikipedia aufgebaut sein, aber vierteilig:

a) Teil 1 - das Archiv - die Schriften werden großformatig und hochauflösend im Internet präsentiert, und zwar in der Reihenfolge, wie sie in der heutigen Form zu finden sind.

b) Teil 2 - hauptsächlich für Schriftkundige, die Kenntnisse in den Original-Schriften haben (hebräisch, "hieroglyphisch", griechisch etc.) und die Texte übersetzen - die jeweils beste Übersetzung formt sich langsam heraus. Einmal eingegebene Übersetzungen dürfen nicht gelöscht werden, jeder hat die Möglichkeit, in einem besonderen Abschnitt seine Übersetzung zu begründen; es gibt ein offenes Diskussionsforum (Nr. 1).

c) Teil 3 - hauptsächlich für Laien - sie fragen nach, stellen Zusammenhänge her, spornen zu weiteren Übersetzungen an, diskutieren ebenso in einem Diskussionsforum (Nr. 2)

d) Teil 4 für Schriftkundige und Laien - Schriftkundige und Laien können per Email Kontakt miteinander aufnehmen oder sich in einem Diskussionsforum begegnen (Nr. 3)

Johannes-Evangelium Ende 2. Jahrhundert

 

Wär' das nicht eine gute Idee?
Die Zeiten sind doch vorbei, wo die katholische Kirche ihren Daumen auf die Bibel hielt!

Warum sollen diese Bibelübersetzungen die einzig Wahren sein?

Es ist schon viel Leid durch missgedeutete Bibelstellen entstanden!

Oder anders: Warum sollen wir Erich von Däniken glauben, wenn er schreibt oder in seinen Vorträgen sagt, dass in den indischen Veden Städte im Weltall Krieg gegeneinander führten? Hat EvD in den Text etwas hineininterpretiert, was gar nicht so verstanden werden will?

Wusstet ihr das?

Übrigens, wusstet ihr, dass sich Handschriften des Neuen Testaments verstreut in vielen Städten befinden?


z. B. Philadelphia, London, Glasgow, Berlin, Ann Arbor,

Dublin, Wien, Manchester, Oxfort, Genf, Rom, Paris, Basel,

Utrecht, Hamburg, Leningrad, Athos, Sinai, Florenz, St.

Gallen, Tiflis und so weiter....


Und übrigens: Denkt nicht, dass diese Handschriften einen einheitlichen, übereinstimmenden Text bieten. Die Variationen gehen in die Tausend!

Es gibt keine Urschriften des Neuen Testaments mehr, d.h. praktisch keine allerersten handschriftliche Exemplare der eigentlichen Autoren. Es gibt Kopien von Kopien von Kopien... Zum Neuen Testament haben sich über 8000 Fragmente (meist Papyri) gefunden.

 

Quelle Bild:

http://www.uni-muenster.de/NTTextforschung

Gibt es jemand, der meine Idee ebenso gut findet und Mittel und Wege hat, so etwas umzusetzen?

Oder gibt es bereits etwas in dieser Form?

Bitte mailen

unsere@welt-im-web.de

 

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